Vor ein paar Monaten hab ich hier geschrieben, wie man WordPress-Updates ohne Herzrasen übersteht. Zeit für ein Update zu diesem Update-Post: Ich hab mich selbst nicht dran gehalten und hätte fast mein eigenes Plugin lahmgelegt.
Was passiert ist: Ein neues Feature war lokal fertig getestet, alle Checks grün, ich hab’s live gestellt. Auf dem Produktivsystem — nicht meiner lokalen Testumgebung mit genau zwei aktiven Plugins — kollidierte ein Hook mit einem anderen, völlig unabhängigen Plugin. Ergebnis: Die LinkedIn-Verbindung ging für ein paar Minuten verloren, bevor ich’s gemerkt und zurückgerollt hab.
Der eigentliche Fehler war nicht der Code selbst, sondern mein Testprozess: Ich hab gegen eine viel zu saubere Umgebung getestet. Echte WordPress-Installationen haben selten nur zwei Plugins aktiv — meine Testumgebung war einfach nicht repräsentativ genug.
Was ich seitdem anders mache: → Vor jedem größeren Release teste ich zusätzlich in einer Umgebung mit den 5-6 häufigsten Plugin-Kombinationen unserer Nutzer → Updates gehen erst auf einen kleinen Teil der Installationen raus, bevor sie überall landen → Ich lese die eigenen Ratgeber-Posts nochmal, bevor ich selbst update. Klingt banal, hilft aber
Der Grund, warum ich das hier so offen erzähle: Ich schreibe diese Posts nicht, weil ich alles richtig mache. Ich schreibe sie, weil ich die Fehler selbst mache — und finde, dass das ehrlicher ist als so zu tun, als wäre das nie passiert.
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