Kategorie: WordPress Plugin

  • Warum ich Screenshots von Fehlermeldungen sammle wie Briefmarken

    Eine kleine, leicht kuriose Angewohnheit, die sich bei mir über die Zeit eingeschlichen hat: Ich habe auf meinem Rechner einen Ordner, der ausschließlich Screenshots von Fehlermeldungen enthält. Aktuell über 40 Stück, manche schon länger als ein Jahr alt.

    Der Grund dafür ist weniger kurios als es klingt. Mehrere der Bugs, über die ich in dieser Serie geschrieben habe — der Doppelpost-Bug, der OAuth-Redirect — sind mir vorher schon einmal kurz begegnet, dann aber wieder verschwunden, bevor ich sie reproduzieren konnte. Damals hab ich sie als Einzelfälle abgetan. Im Nachhinein waren sie oft die erste, seltene Ausprägung eines Bugs, der später unter bestimmten Bedingungen zuverlässig auftrat.

    Seitdem hab ich mir angewöhnt, jede ungewöhnliche Fehlermeldung zu screenshotten, auch wenn sie beim nächsten Versuch nicht mehr auftaucht und ich sie in dem Moment nicht direkt einordnen kann. Der Ordner ist im Grunde eine persönliche Sammlung von „könnte später relevant werden“ — und tatsächlich hab ich schon mehrfach beim Debuggen eines neuen Problems in altem Screenshot-Material den entscheidenden Hinweis gefunden.

    Die eigentliche Lehre dahinter: Ein Fehler, der nur einmal auftritt und sich nicht sofort reproduzieren lässt, ist nicht automatisch irrelevant. Manchmal ist er einfach der seltene, frühe Vorbote von etwas, das später unter den richtigen Bedingungen ganz zuverlässig kaputtgeht.

  • Wie viele Zeichen ein guter LinkedIn-Post wirklich braucht

    Wir posten seit über einem Jahr regelmäßig auf LinkedIn — genug Datenbasis, um mal ehrlich draufzuschauen, was bei uns eigentlich funktioniert, statt nur nach Gefühl zu urteilen.

    Eine Frage, die uns interessiert hat: Gibt es eine „richtige“ Länge für einen guten Post? Die Datenlage aus unseren eigenen Posts ist eindeutiger als erwartet, aber anders als man zunächst denkt: Es ist nicht die Gesamtlänge, die den Unterschied macht.

    Was den Unterschied macht, sind die ersten ein bis zwei Zeilen. LinkedIn kürzt Posts nach wenigen Zeilen ab und zeigt einen „…mehr anzeigen“-Link. Unsere Posts mit einer klaren, konkreten Aussage in genau diesem sichtbaren Bereich — ohne Umschweife, ohne Aufwärmsatz — hatten durchgehend bessere Interaktionsraten als Posts, die erst nach mehreren Sätzen zum eigentlichen Punkt kamen. Und das unabhängig davon, ob der Gesamttext danach kurz oder lang war.

    Praktisch heißt das für unseren eigenen Schreibprozess: Wir formulieren inzwischen bewusst zuerst den restlichen Post und schreiben die ersten zwei Zeilen erst danach — wenn klar ist, was der eigentliche Kern der Aussage ist. Vorher haben wir oft mit einer Einleitung angefangen und sind erst später zum Punkt gekommen, was in den Zahlen sichtbar schlechter performte.

    Kein Anspruch auf wissenschaftliche Repräsentativität — das ist unsere eigene, kleine Datenbasis, kein A/B-Test mit tausenden Posts. Aber für uns war es Grund genug, den eigenen Schreibprozess anzupassen.

  • Warum wir (noch) keine Instagram-Integration bauen

    Eine Frage, die uns regelmäßig erreicht, in unterschiedlichen Formulierungen: Warum gibt’s Social Publisher nur für LinkedIn, nicht auch für Instagram?

    Die kurze Antwort: Weil der Aufwand aktuell in keinem guten Verhältnis zum Nutzen steht — nicht weil wir das Thema ignorieren.

    Automatisiertes Posten auf Instagram läuft technisch über die Meta Graph API. Dafür braucht man zunächst einen Instagram Business- oder Creator-Account, was kostenlos möglich ist, aber eine Verknüpfung mit einer Facebook-Seite voraussetzt. Der eigentlich aufwendige Teil ist danach der App-Review-Prozess bei Meta für die nötigen Berechtigungen — ein Prozess, der oft Wochen dauert und für ein kleines, fokussiertes Plugin wie unseres einen unverhältnismäßig hohen bürokratischen Aufwand bedeutet.

    Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, diesen Weg aktuell zu gehen. Nicht, weil Instagram uninteressant wäre, sondern weil wir die Zeit lieber in Dinge stecken, die für bestehende Kunden direkt spürbar sind — Stabilität, bessere Fehlerbehandlung, die Brand-Voice-Funktion. Ein halbfertiges Instagram-Feature würde niemandem helfen.

    Das heißt nicht, dass das Thema für immer vom Tisch ist. Sollte sich zeigen, dass genug Nachfrage da ist, um den Review-Aufwand zu rechtfertigen, ist das ein Thema für die Zukunft. Aktuell bleibt der Fokus bewusst schmal: WordPress und LinkedIn, dafür richtig.

  • Warum „einfach automatisieren“ meistens der falsche erste Schritt ist

    „Automatisiere deinen Social-Media-Auftritt“ ist einer der meistgehörten Ratschläge für Unternehmen, die auf LinkedIn aktiv sein wollen. Nach einem Jahr mit Social Publisher würde ich diesen Ratschlag deutlich einschränken.

    Automatisierung löst ein Verteilungsproblem — wie kommt Content von A nach B, ohne dass jemand copy-pastet. Sie löst kein Qualitätsproblem. Wenn der Ausgangscontent unklar, beliebig oder ohne eigene Position ist, sorgt Automatisierung nur dafür, dass genau dieser mittelmäßige Content schneller und regelmäßiger rausgeht.

    Das war auch der Grund, warum wir Social Publisher bewusst nicht als „vollautomatisches Content-Tool“ gebaut haben, das eigenständig Themen findet und Posts generiert. Der Ausgangspunkt bleibt bewusst WordPress — ein Ort, an dem man sich Zeit nimmt, einen Artikel wirklich zu Ende zu denken. Automatisiert wird danach nur die Übersetzung in ein LinkedIn-taugliches Format und die Verteilung zum richtigen Zeitpunkt.

    Diese Unterscheidung — Content-Erstellung bewusst, Distribution automatisiert — ist letztlich auch das Grundprinzip, mit dem diese ganze Blog-Serie angefangen hat (siehe Post 1: „WordPress und LinkedIn gehören zusammen“). Nach einem Jahr würde ich sagen: Diese Grundannahme hat sich bestätigt, eher noch verstärkt.

    Wer „einfach automatisieren“ als ersten Schritt sieht, überspringt aus meiner Sicht den eigentlich wichtigen Teil. Erst Klarheit über Inhalt und Ton, dann Automatisierung der Mechanik drumherum — nicht umgekehrt.

  • 3 LinkedIn-Post-Formate, die bei uns nie funktionieren (trotz Ratgeber-Versprechen)

    Es gibt unzählige Ratgeber dazu, wie der „perfekte“ LinkedIn-Post aussehen soll. Nach einem Jahr eigener Posting-Praxis für Social Publisher können wir sagen: Manche dieser Empfehlungen funktionieren bei uns zuverlässig nicht.

    Drei Formate, die bei anderen Accounts vielleicht super laufen, bei uns aber regelmäßig enttäuschen:

    **Die Zitate-Liste.** „10 Sätze erfolgreicher Gründer“ oder Ähnliches bringt oft ordentlich Reichweite, aber kaum echte Interaktion. Für einen Tool-Account wie unseren, bei dem es um konkrete, nachvollziehbare Erfahrung geht, wirkt das aufgesetzt und bringt am Ende wenig für die eigentliche Positionierung.

    **Das übertriebene Storytelling-Intro.** Dramatische Einstiegssätze funktionieren bei persönlichen Marken oft gut. Bei einem B2B-Produkt-Account wirken sie schnell unglaubwürdig — Leser merken den Unterschied zwischen echter Betroffenheit und Stilmittel.

    **Reine Frage-Posts ohne Standpunkt.** „Was denkt ihr über X?“ ohne eigene Meinung generiert zwar Kommentare, aber selten die Art von Diskussion, die tatsächlich zeigt, dass Leute sich mit dem Thema auseinandersetzen.

    Was bei uns dagegen zuverlässig funktioniert, zeigen die letzten Posts dieser Serie: konkrete, eigene, auch mal unbequeme Erfahrungen — Bugs, Fehleinschätzungen, echte Zahlen. Kein perfektes Ratgeber-Format, aber ehrlich, und genau das scheint bei unserer Zielgruppe (WordPress- und Marketing-affine Menschen, die selbst mit Tools arbeiten) besser anzukommen als glattpolierte Formate.

    Die Lehre daraus ist nicht „Ratgeber sind falsch“. Sie ist eher: Ratgeber beschreiben, was im Durchschnitt funktioniert. Was bei der eigenen, spezifischen Zielgruppe funktioniert, findet man nur durch eigenes Testen raus — und manchmal widerspricht das dem, was überall empfohlen wird.

  • Ich hab eine Woche ohne Social Publisher gepostet — so lief’s

    Ab und zu lohnt es sich, das eigene Produkt für eine Weile bewusst nicht zu benutzen — nicht aus Frust, sondern als Realitätscheck. Letzte Woche hab ich genau das gemacht: eine Woche lang LinkedIn-Posts komplett manuell veröffentlicht, ganz ohne Social Publisher.

    Der Ablauf, wie er vorher aussah, bevor es das Plugin gab: Artikel in WordPress schreiben, Text für LinkedIn separat anpassen, händisch rüberkopieren, Bild einzeln hochladen, den richtigen Zeitpunkt selbst im Kopf behalten und manuell posten.

    Was mir dabei auffiel, obwohl ich das Tool selbst gebaut habe, um genau das zu vermeiden: Es ist nicht der einzelne Schritt, der nervt — es sind die vielen kleinen Kontextwechsel zwischen WordPress und LinkedIn, die sich über eine Woche gesehen wirklich summieren. Und der Posting-Zeitpunkt, den wir aus den bisherigen Posts als Di/Do 12:30 etabliert haben, ist an einem stressigen Tag schnell vergessen, wenn man ihn nicht automatisch geplant hat, sondern selbst dran denken muss.

    Ich will hier nicht behaupten, dass manuelles Posten unmöglich ist — Tausende machen das täglich, völlig zu Recht. Aber der Selbstversuch hat mir nochmal konkret gezeigt, wofür Social Publisher eigentlich gebaut wurde: nicht um etwas Unmögliches möglich zu machen, sondern um viele kleine Reibungspunkte auf einmal verschwinden zu lassen.

    Manchmal muss man den Umweg selbst nochmal gehen, um zu merken, warum man die Abkürzung gebaut hat.

  • Social Publisher vs. FS Poster: LinkedIn-Spezialist oder Allrounder?

    FS Poster passt, wenn du aus WordPress viele Netzwerke mit Zeitplänen, Kalender und automatischem Recycling alter Beiträge bespielen willst und dafür eine Jahreslizenz zahlst. Social Publisher passt, wenn LinkedIn dein Hauptkanal ist: Es ist kostenlos auf wordpress.org verfügbar und konzentriert sich auf gut formulierte LinkedIn-Posts.

    Social Publisher ist unser eigenes Plugin. Die Angaben zu FS Poster haben wir am 3. Oktober 2026 auf fs-poster.com geprüft und unten verlinkt.

    Der Vergleich auf einen Blick

    Social PublisherFS Poster
    Netzwerkenur LinkedIn26, darunter LinkedIn, Facebook, Instagram, TikTok, Pinterest
    LinkedInProfile und UnternehmensseitenProfile und Unternehmensseiten
    Kostenlose Versionja, auf wordpress.orgnein
    PreisPro 9 € pro Monat pro Websiteab 58 $ pro Jahr für 1 Website
    ZeitplanungProja, mit Kalender
    Alte Beiträge erneut postengeplanter Repost pro Beitrag (Pro)automatisches Recycling
    KIText-Rewrite mit Brand Voice (Pro)Text- und Bildgenerator
    PDF-KarussellProkeine Angabe gefunden

    Zuletzt geprüft: 3. Oktober 2026. Quellen am Ende des Artikels.

    Wo FS Poster stärker ist

    • Netzwerke: 26 Netzwerke aus einem Plugin, von LinkedIn über Instagram bis Telegram und Reddit.
    • Automatisierung: Zeitpläne mit Intervallen, Kalenderansicht und automatisches Recycling alter Beiträge. Social Publisher plant Reposts dagegen einzeln pro Beitrag.
    • KI-Bilder: Neben Texten erzeugt FS Poster laut Anbieter auch Bilder, mit OpenAI und Gemini.
    • Mehrere Websites: Größere Tarife decken 3 bis 30 Websites ab, bis hin zu einer Lifetime-Lizenz.

    Wo Social Publisher stärker ist

    • Kostenlos starten: Automatisches Posten auf LinkedIn mit eigenem Text, eigenem Bild und Vorschau ist kostenlos. FS Poster hat keine kostenlose Version.
    • Auf wordpress.org: Social Publisher ist im offiziellen Plugin-Verzeichnis gelistet und hat damit das Review-Verfahren von wordpress.org durchlaufen. FS Poster haben wir dort nicht gefunden.
    • Fokus: Keine Netzwerk-Auswahl und keine Vorlagen pro Kanal. Der Editor ist auf einen guten LinkedIn-Post zugeschnitten, mit KI-Rewrite in deiner Brand Voice (Pro).
    • PDF-Karussells: Pro lädt PDFs als blätterbare Dokument-Posts zu LinkedIn hoch.
    • Monatliche Zahlung: Pro wird monatlich abgerechnet statt als Jahreslizenz.

    Welches Plugin passt zu dir?

    • FS Poster, wenn du viele Netzwerke bespielst, Inhalte automatisch recyceln willst oder mehrere Websites mit einer Lizenz abdecken musst.
    • Social Publisher, wenn LinkedIn dein wichtigster Kanal ist, du kostenlos starten willst und jeden Post bewusst für LinkedIn formulierst.

    Häufige Fragen

    Was ist besser für LinkedIn: FS Poster oder Social Publisher?

    Für viele Netzwerke mit Kalender und automatischem Recycling ist FS Poster stärker. Für LinkedIn als Hauptkanal, mit kostenloser Version und Fokus auf den einzelnen Post, ist Social Publisher die passendere Wahl.

    Gibt es FS Poster kostenlos?

    Nein. FS Poster wird über fs-poster.com als Jahreslizenz ab 58 $ für eine Website oder als Lifetime-Lizenz verkauft. Social Publisher hat eine kostenlose Version auf wordpress.org.

    Kann FS Poster auf LinkedIn-Unternehmensseiten posten?

    Ja. Laut Preisseite unterstützt FS Poster LinkedIn-Profile und -Unternehmensseiten in allen Tarifen. Social Publisher unterstützt ebenfalls beides.

    Welches Plugin recycelt alte Beiträge automatisch?

    FS Poster bietet automatisches Recycling alter Beiträge. Social Publisher Pro plant pro Beitrag einen erneuten Post zu einem festen Termin, ohne automatische Rotation.

    Weitere Vergleiche

    Quellen

  • Social Publisher vs. Jetpack Social: welches Plugin passt für LinkedIn?

    Jetpack Social passt, wenn du mehrere Netzwerke kostenlos aus WordPress bespielen willst und mit einer WordPress.com-Verbindung leben kannst. Social Publisher passt, wenn LinkedIn dein wichtigster Kanal ist und du dort mit eigenem Text und Bild posten willst, ohne zusätzliches Konto. In der Pro-Version kommen KI-Rewrite mit Brand Voice und PDF-Karussells dazu.

    Social Publisher ist unser eigenes Plugin. Wir haben die Angaben zu Jetpack Social deshalb nicht aus dem Gedächtnis übernommen, sondern am 3. Oktober 2026 auf den offiziellen Seiten geprüft und unten verlinkt.

    Der Vergleich auf einen Blick

    Social PublisherJetpack Social
    Netzwerkenur LinkedIn8, darunter LinkedIn, Facebook, Instagram, Threads, Bluesky
    LinkedInProfile und UnternehmensseitenProfile und Unternehmensseiten
    Zusätzliches KontoneinWordPress.com-Verbindung nötig
    Eigener Text und eigenes BildkostenlosText kostenlos, eigene Bilder im Social-Tarif
    Zeitplanung und RepostsProkostenlos
    KIRewrite mit Brand Voice (Pro)Bildgenerator (Social-Tarif)
    PDF-KarussellProkeine Angabe gefunden
    PreisFree, Pro 9 € pro MonatFree, Social 8,95 € pro Monat
    Aktive Installationen10+30.000+

    Zuletzt geprüft: 3. Oktober 2026. Quellen am Ende des Artikels.

    Wo Jetpack Social stärker ist

    • Mehrere Netzwerke: Ein Beitrag geht gleichzeitig an bis zu acht Netzwerke.
    • Viel kostenlos: Unbegrenzte Shares, Vorschau sowie Zeitplanung und erneutes Teilen veröffentlichter Beiträge sind im kostenlosen Tarif enthalten. Bei Social Publisher sind Zeitplanung und Reposts Pro-Funktionen.
    • Verbreitung: Jetpack Social kommt von Automattic und hat über 30.000 aktive Installationen.

    Wo Social Publisher stärker ist

    • Kein WordPress.com-Konto: Social Publisher verbindet deine Website direkt mit LinkedIn. Jetpack Social setzt laut Jetpack eine WordPress.com-Verbindung voraus.
    • LinkedIn-Post statt Link-Teaser: Eigener LinkedIn-Text, eigenes Bild (JPG oder PNG) und Live-Vorschau sind schon in der kostenlosen Version dabei.
    • KI für den Text: Pro schreibt den LinkedIn-Text per KI um, in einer von drei Tonalitäten und mit deiner Brand Voice. Jetpack Social bietet im Social-Tarif einen Bildgenerator, aber keinen Text-Rewrite.
    • PDF-Karussells: Pro lädt PDFs als blätterbare Dokument-Posts zu LinkedIn hoch.
    • Datensparsam: Keine LinkedIn-Skripte oder Cookies auf deiner Website, Login über einen eigenen OAuth-Proxy aus Hamburg. Details in LinkedIn-Posting und DSGVO.

    Welches Plugin passt zu dir?

    • Jetpack Social, wenn du neben LinkedIn auch Facebook, Instagram, Threads oder Bluesky bespielst, Jetpack ohnehin nutzt und Zeitplanung kostenlos haben willst.
    • Social Publisher, wenn LinkedIn dein Hauptkanal ist, du kein WordPress.com-Konto willst und jeden Post bewusst für LinkedIn formulieren möchtest.

    Beide Plugins lassen sich parallel betreiben, etwa Jetpack Social für die übrigen Netzwerke und Social Publisher für LinkedIn. Dann solltest du LinkedIn in Jetpack Social nicht zusätzlich verbinden, sonst erscheint der Beitrag doppelt.

    Häufige Fragen

    Was ist besser für LinkedIn: Jetpack Social oder Social Publisher?

    Für mehrere Netzwerke mit kostenloser Zeitplanung ist Jetpack Social stärker. Für LinkedIn als Hauptkanal, mit eigenem Text und Bild ohne zusätzliches Konto und optional mit KI-Rewrite, ist Social Publisher die passendere Wahl.

    Braucht Jetpack Social ein WordPress.com-Konto?

    Ja. Laut Jetpack-Dokumentation gehört Jetpack Social zu den Funktionen, die eine Verbindung mit einem WordPress.com-Konto voraussetzen. Social Publisher braucht kein zusätzliches Konto.

    Kann Jetpack Social auf LinkedIn-Unternehmensseiten posten?

    Ja. Laut Jetpack-Support lassen sich beim Verbinden von LinkedIn auch Unternehmensseiten auswählen. Social Publisher unterstützt ebenfalls Profile und Unternehmensseiten.

    Was kostet Jetpack Social im Vergleich zu Social Publisher?

    Beide haben eine kostenlose Version. Der Jetpack-Social-Tarif kostet regulär 8,95 € pro Monat bei jährlicher Zahlung, im ersten Jahr 4,95 €. Social Publisher Pro kostet 9 € pro Monat pro Website.

    Weitere Vergleiche

    Quellen

  • KI-Bilder auf LinkedIn kennzeichnen: warum das Label im Bild selbst stehen sollte

    Wer ein KI-Bild aus WordPress auf LinkedIn teilt, kann sich nicht darauf verlassen, dass die Kennzeichnung in den Bild-Metadaten dort ankommt. Sicher sichtbar bleibt nur ein Label, das im Bild selbst steht. Social Publisher lädt deshalb seit Version 1.12.0 KI-gekennzeichnete Bilder mit eingebranntem Label zu LinkedIn hoch, wenn IMG Performer PRO installiert und lizenziert ist.

    Beide Plugins kommen von uns. Hier steht, warum wir sie verbunden haben und was genau passiert.

    Wann LinkedIn KI-Bilder selbst kennzeichnet

    LinkedIn zeigt bei Bildern ein kleines „CR“-Symbol, wenn sie mit C2PA Content Credentials kryptografisch signiert sind. Ein Klick darauf zeigt unter anderem, ob KI im Spiel war (LinkedIn-Hilfe: Content Credentials). LinkedIn erkennt KI-Bilder dabei nicht selbst, sondern liest nur diese signierten Daten.

    Warum die Daten unterwegs verloren gehen

    • WordPress erzeugt neue Bilddateien: Große Bilder verkleinert WordPress beim Upload, und in den erzeugten Bildgrößen fehlen die C2PA-Daten (mehr dazu bei IMG Performer). Teilst du ein solches Bild, kommt keine Signatur bei LinkedIn an.
    • Bearbeiten zerstört die Signatur: Zuschneiden, Retuschieren oder ein Screenshot erzeugen eine neue Datei ohne die ursprünglichen Content Credentials.
    • Eigene Kennzeichnungen sind nicht signiert: Eine Kennzeichnung im IPTC-Feld „Digital Source Type“, wie sie IMG Performer in die Bilder schreibt, ist maschinenlesbar, aber kein signiertes C2PA-Manifest. Das „CR“-Symbol erscheint dafür nicht.

    Auf der eigenen Website löst IMG Performer das mit einem sichtbaren Label über dem Bild. Auf LinkedIn kann dieses Label nicht mitwandern, weil dort nur die Bilddatei ankommt.

    Die Lösung: das Label in die Pixel brennen

    IMG Performer PRO kann das konfigurierte KI-Label direkt in eine Kopie des Bildes einbrennen. Social Publisher nutzt das automatisch:

    1. Du wählst im Beitrag wie gewohnt ein LinkedIn-Bild aus.
    2. Ist das Bild in der Mediathek als KI-generiert oder KI-bearbeitet eingestuft, fragt Social Publisher beim Hochladen bei IMG Performer PRO die gekennzeichnete Fassung an.
    3. IMG Performer erzeugt eine Kopie mit eingebranntem Label. Social Publisher lädt diese Kopie zu LinkedIn hoch.

    Die Originaldatei in der Mediathek bleibt unverändert. Ist das Bild nicht als KI eingestuft oder IMG Performer PRO nicht aktiv, lädt Social Publisher das Bild wie bisher ohne Label hoch.

    Was der EU AI Act verlangt

    Artikel 50 der KI-Verordnung gilt seit dem 2. August 2026 und verteilt die Pflichten auf zwei Rollen (Verordnung (EU) 2024/1689, Erläuterung zu Art. 50):

    • Anbieter von KI-Systemen wie Bildgeneratoren müssen ihre Ausgaben maschinenlesbar als KI-erzeugt markieren (Abs. 2).
    • Wer einen Deepfake veröffentlicht, also eine realistisch wirkende Darstellung von Personen, Orten oder Ereignissen, muss offenlegen, dass sie künstlich erzeugt oder verändert ist (Abs. 4). Bei erkennbar künstlerischen oder satirischen Werken genügt eine Kennzeichnung, die die Darstellung nicht beeinträchtigt.

    Nicht jedes KI-Bild braucht also ein sichtbares Label. Bei Unternehmensposts mit realistisch wirkenden KI-Bildern ist ein sichtbares Label im Bild der sichere Weg. Einen ausführlichen Überblick gibt der Leitfaden KI-Bilder rechtssicher kennzeichnen. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

    Was du dafür brauchst

    • Social Publisher ab Version 1.12.0 (die kostenlose Version reicht).
    • IMG Performer mit aktiver PRO-Lizenz.
    • Das LinkedIn-Bild ist in der Mediathek als KI-generiert oder KI-bearbeitet eingestuft. IMG Performer schlägt die Einstufung beim Upload vor, du kannst sie pro Bild korrigieren.

    Häufige Fragen

    Muss ich KI-Bilder auf LinkedIn kennzeichnen?

    Nach Art. 50 Abs. 4 EU AI Act muss offenlegen, wer einen Deepfake veröffentlicht, also eine realistisch wirkende künstliche Darstellung von Personen, Orten oder Ereignissen. Für offensichtlich künstliche Illustrationen gilt diese Pflicht nicht. Unabhängig davon zeigt LinkedIn selbst ein „CR“-Symbol, wenn das Bild signierte C2PA-Daten enthält.

    Warum zeigt LinkedIn bei meinem KI-Bild kein CR-Symbol?

    LinkedIn zeigt das Symbol nur bei kryptografisch signierten C2PA Content Credentials. Diese gehen verloren, wenn WordPress das Bild beim Upload verkleinert oder wenn du es bearbeitest, zuschneidest oder als Screenshot speicherst.

    Wie bringe ich ein sichtbares KI-Label auf LinkedIn-Bilder aus WordPress?

    Mit Social Publisher ab 1.12.0 und IMG Performer PRO. Ist das Bild in der Mediathek als KI eingestuft, lädt Social Publisher automatisch eine Kopie mit eingebranntem KI-Label zu LinkedIn hoch. Das Original bleibt unverändert.

    Funktioniert das auch ohne IMG Performer?

    Nein. Ohne IMG Performer PRO lädt Social Publisher das Bild unverändert hoch. Du kannst ein Label dann nur vorher selbst ins Bild einfügen.

  • Evergreen-Content auf LinkedIn erneut posten: so planst du Reposts aus WordPress

    Mit Social Publisher Pro postest du bereits veröffentlichte WordPress-Beiträge erneut auf LinkedIn: Du legst im Beitrag ein Datum und eine Uhrzeit für den Repost fest, und zu diesem Zeitpunkt geht der Beitrag noch einmal raus. Den LinkedIn-Text kannst du vorher anpassen oder per KI neu formulieren lassen.

    Eine automatisch wiederkehrende Rotation gibt es nicht. Du planst jeden Repost bewusst, Beitrag für Beitrag.

    Warum Reposts sinnvoll sind

    Ein LinkedIn-Post ist nach wenigen Tagen aus dem Feed verschwunden, der Artikel auf deiner Website bleibt. Gute, zeitlose Beiträge verdienen deshalb mehr als einen Auftritt. Wie wir das selbst angehen, steht in Alte Artikel auf LinkedIn wiederbeleben.

    So planst du einen Repost

    1. Öffne einen Beitrag, der schon auf LinkedIn geteilt wurde.
    2. Passe in der Box „Social Publisher (LinkedIn)“ den LinkedIn-Text an, damit der Post nicht wortgleich erscheint. Der KI-Rewrite hilft dabei.
    3. Setze unter „Repost planen“ Datum und Uhrzeit.
    4. Speichere den Beitrag. Zum gewählten Zeitpunkt wird er erneut auf LinkedIn veröffentlicht.

    Nach dem Repost kannst du für denselben Beitrag einen weiteren Termin setzen. So entsteht ein Rhythmus, den du selbst steuerst.

    Gute Praxis

    • Neuer Einstieg: Ein anderer erster Satz oder eine andere Perspektive wirkt frischer als eine Kopie.
    • Abstand lassen: Zwischen zwei Posts desselben Beitrags lieber einige Wochen als einige Tage.
    • Nur Zeitloses: Release-Notizen und Termine eignen sich nicht, Anleitungen und Grundsatzartikel schon.

    Brauchst du eine Rotation, die alte Beiträge automatisch immer wieder teilt, gibt es Plugins mit eigenen Automatisierungen. Welche das sind, steht in Die besten WordPress-Plugins für LinkedIn 2026.

    Mehr zum Thema

    Häufige Fragen

    Wie automatisiere ich Reposting und Content-Recycling für Evergreen-Posts?

    Mit Social Publisher Pro legst du für einen bereits veröffentlichten Beitrag Datum und Uhrzeit für einen erneuten LinkedIn-Post fest. Du planst jeden Repost einzeln; eine automatisch wiederkehrende Rotation gibt es nicht.

    Welche WordPress-Erweiterung hat LinkedIn-Scheduling und Reposting integriert?

    Social Publisher Pro hat beides im WordPress-Editor: Zeitplanung für den ersten Post und einen planbaren Repost für bereits veröffentlichte Beiträge.

    Welche Tools kombinieren LinkedIn-Scheduling mit integrierter KI-Textoptimierung?

    Social Publisher Pro verbindet Zeitplanung und KI-Rewrite im WordPress-Editor: Du formulierst den LinkedIn-Text per KI neu, prüfst die Vorschau und planst den Post, ohne WordPress zu verlassen.