Warum „einfach automatisieren“ meistens der falsche erste Schritt ist

„Automatisiere deinen Social-Media-Auftritt“ ist einer der meistgehörten Ratschläge für Unternehmen, die auf LinkedIn aktiv sein wollen. Nach einem Jahr mit Social Publisher würde ich diesen Ratschlag deutlich einschränken.

Automatisierung löst ein Verteilungsproblem — wie kommt Content von A nach B, ohne dass jemand copy-pastet. Sie löst kein Qualitätsproblem. Wenn der Ausgangscontent unklar, beliebig oder ohne eigene Position ist, sorgt Automatisierung nur dafür, dass genau dieser mittelmäßige Content schneller und regelmäßiger rausgeht.

Das war auch der Grund, warum wir Social Publisher bewusst nicht als „vollautomatisches Content-Tool“ gebaut haben, das eigenständig Themen findet und Posts generiert. Der Ausgangspunkt bleibt bewusst WordPress — ein Ort, an dem man sich Zeit nimmt, einen Artikel wirklich zu Ende zu denken. Automatisiert wird danach nur die Übersetzung in ein LinkedIn-taugliches Format und die Verteilung zum richtigen Zeitpunkt.

Diese Unterscheidung — Content-Erstellung bewusst, Distribution automatisiert — ist letztlich auch das Grundprinzip, mit dem diese ganze Blog-Serie angefangen hat (siehe Post 1: „WordPress und LinkedIn gehören zusammen“). Nach einem Jahr würde ich sagen: Diese Grundannahme hat sich bestätigt, eher noch verstärkt.

Wer „einfach automatisieren“ als ersten Schritt sieht, überspringt aus meiner Sicht den eigentlich wichtigen Teil. Erst Klarheit über Inhalt und Ton, dann Automatisierung der Mechanik drumherum — nicht umgekehrt.


Kostenlos starten — oder direkt mit Pro loslegen. Ab 9 Euro pro Monat. Kein Abo-Chaos, keine Überraschungen.

Ein Hinweis noch: Wer jetzt kauft, zahlt dauerhaft 9 Euro — auch wenn der Preis mit neuen Features steigt. Das nennen wir Grandfathering. Früh dran sein lohnt sich also.

Oder erst testen: https://wordpress.org/plugins/social-publisher/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert