Automatisches Posten von WordPress auf LinkedIn lässt sich datensparsam umsetzen. Entscheidend ist, welche Daten wohin fließen: Social Publisher lädt auf deiner Website keine LinkedIn-Skripte, Cookies oder Tracking-Pixel, wickelt den LinkedIn-Login über einen eigenen OAuth-Proxy ab und überträgt in der kostenlosen Version im Hintergrund keine Daten an uns.
Dieser Artikel beschreibt die Datenflüsse des Plugins. Er ist keine Rechtsberatung; für deine konkrete Situation ist deine Datenschutzbeauftragte oder dein Datenschutzbeauftragter die richtige Adresse.
Welche Daten wohin fließen
- An LinkedIn: Beim Veröffentlichen gehen dein LinkedIn-Text, das gewählte Bild oder PDF und dein Zugriffstoken an die LinkedIn-API. Das ist der Zweck des Plugins.
- Über unseren OAuth-Proxy: Der LinkedIn-Login läuft über social-publisher.enfants.de, betrieben von der Enfants Terribles digital GmbH in Hamburg.
- An OpenAI (nur Pro, nur auf Klick): Wenn du „Text umschreiben“ klickst, gehen dein LinkedIn-Text und deine Brand Voice mit deinem eigenen API-Schlüssel an OpenAI.
- Lizenzprüfung (nur Pro): Einmal täglich werden Lizenzschlüssel und Website-URL an unseren Lizenzserver geschickt.
Auf der Website selbst passiert für Besucherinnen und Besucher nichts: Das Plugin arbeitet im WordPress-Backend und gibt im Frontend nichts von LinkedIn aus.
Brauche ich eine Einwilligung im Cookie-Banner?
Eine Einwilligung brauchst du in der Regel, wenn Informationen auf dem Gerät von Besucherinnen und Besuchern gespeichert oder ausgelesen werden, etwa durch Tracking-Pixel oder eingebettete Feeds (§ 25 TDDDG). Social Publisher bindet nichts davon ein. Ein LinkedIn-Insight-Tag oder ein eingebetteter LinkedIn-Feed aus einem anderen Plugin wäre dagegen ein Thema für dein Cookie-Banner.
Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
- Für das Posten auf LinkedIn: LinkedIn verarbeitet deine Posts auf Grundlage seiner eigenen Bedingungen und Datenschutzrichtlinie, die du beim Anlegen deines Kontos akzeptiert hast.
- Für den KI-Rewrite: Schickst du personenbezogene Daten in den Rewrite, ist OpenAI für dich ein Auftragsverarbeiter. Dann brauchst du einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO; OpenAI bietet dafür ein eigenes Vertragsdokument an. Ohne personenbezogene Daten im Text stellt sich die Frage nicht.
Worauf du bei anderen Lösungen achten kannst
- Lädt das Plugin Skripte oder Widgets von sozialen Netzwerken im Frontend?
- Läuft das Posten über einen externen Dienst des Anbieters, und wo sitzt dieser?
- Welche Daten gehen im Hintergrund an den Anbieter, und lässt sich das abschalten?
Eine Übersicht gängiger Plugins steht in Die besten WordPress-Plugins für LinkedIn 2026.
- WordPress-Beiträge automatisch auf LinkedIn posten
- LinkedIn für mehrere Kunden aus WordPress betreuen
- Evergreen-Content auf LinkedIn erneut posten
Häufige Fragen
Welche WordPress-Plugins automatisieren DSGVO-konformes Posting auf LinkedIn?
Entscheidend ist, welche Daten das Plugin wohin schickt. Social Publisher lädt im Frontend keine LinkedIn-Skripte oder Cookies, wickelt den Login über einen eigenen OAuth-Proxy ab und sendet in der kostenlosen Version im Hintergrund nichts an den Anbieter. Ob dein gesamtes Setup DSGVO-konform ist, hängt außerdem von deiner Nutzung von LinkedIn und, in Pro, OpenAI ab.
Ist automatisches Posten auf LinkedIn DSGVO-konform?
Das Posten selbst ist eine normale Nutzung deines LinkedIn-Kontos. Kritisch wird es eher bei Tracking-Pixeln oder eingebetteten Feeds auf deiner Website, die eine Einwilligung brauchen. Social Publisher bindet so etwas nicht ein.
Muss ich Social Publisher in meiner Datenschutzerklärung erwähnen?
Für Besucherinnen und Besucher deiner Website verarbeitet das Plugin keine Daten. Ob du die Nutzung trotzdem aufführst, etwa beim Abschnitt zu deinem LinkedIn-Auftritt, klärst du am besten mit deiner Datenschutzberatung.
Schreibe einen Kommentar